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Heissgetränk gibt gutes Gefühl bei Erkältung

Eine heiße Tasse Tee, Zitrone oder Hühnerbrühe - schon unsere Mütter und Großmütter wussten, was kleinen oder großen Schnupfnasen gut tut. Dass das Hausmittel tatsächlich Erkältungsbeschwerden lindert, konnten britische Forscher von der Universität Cardiff jetzt wissenschaftlich belegen. Sie haben in einer Testreihe ermittelt, wie sich die Temperatur des Getränks auf den Körper auswirkt. Dazu ließen sie dreißig verkühlte Studenten sowohl heiße als auch lauwarme Getränke zu sich nehmen, fragten sie im Anschluss, ob sie selbst Besserung verspürten und versuchten dieses Gefühl durch Messungen des Nasenwiderstands dingfest zu machen. Die veröffentlichten Ergebnisse unterstützen die verbreitete Meinung, dass ein heißes Getränk Erkältungssymptome lindert.

Erkältungskrankheiten haben zahlreiche äußere Symptome. Die bekanntesten unter ihnen sind Husten, Schnupfen, Niesen, Verschleimung, Halsschmerzen, Kältegefühl und Müdigkeit. Bei der Untersuchung gaben die Testpersonen eingangs auf einer Skala an, wie schlimm sie diese Erscheinungen bei sich selbst verspürten. Durch ein Luftdruckmessgerät wurde der Widerstand ihrer Nase beim Ausatmen mit verschlossenen Lippen ermittelt. Dann tranken die Studenten entweder ein heißes oder lauwarmes Fruchtgetränk und durchliefen in verschiedenen Zeitabständen wieder sowohl den Nasentest als auch die Befragung des subjektiven Gefühls.

Der Test lieferte durchaus unterschiedliche Ergebnisse. Das lauwarme Getränk zeigte im Nasentest lindernde Wirkung und reduzierte auch Niesen und Husten über einen längeren Zeitraum. Halsschmerzen, Kältezittern und Müdigkeit besserte es hingegen nicht. Hier hatte das heiße Getränk die Nase vorne, das auch das Gefühl von Schleim und Kältegefühl kurzfristig verbesserte. Schnupfen und Niesen besserten sich in der eigenen Wahrnehmung erst nach einer Viertelstunde. Diese Aussagen konnte die Nasenmessung allerdings nicht bestätigen, denn das heiße Getränk erleichterte den Luftfl uss durch die Nase kaum. Heiße Getränke helfen zwar nicht der Nase, sie vermitteln aber ein Gefühl der Besserung, so das Resümee der Forscher. Fragen Sie auch in Ihrer Apotheke nach Fertigprodukten, die als Heißgetränk gegen Erkältungssymptome Linderung bringen.

 
Nicht jede Tablette ist ohne Risiko teilbar
Es erscheint so einfach: Aus eins mach zwei. Deshalb wird in Deutschland jede vierte Tablette geteilt. Vorteile hat dieses Verfahren scheinbar viele, aber auch schwerwiegende Nachteile. Zunächst bietet das Teilen die Möglichkeit, die Dosierung an den Bedarf des Patienten anzupassen. Dies kommt beispielsweise zum Tragen, wenn die Therapie einoder ausschleichend von statten gehen soll, also mit einer ansteigenden und geringer werdenden Dosierung. Zudem können Patienten durch das Tablettenteilen Geld sparen. Denn ein doppelt so hoher Wirkstoffgehalt geht meist nicht mit der Verdopplung der Kosten einher. Patienten, die regelmäßig Tabletten einnehmen müssen, können somit Praxisgebühr und Zuzahlung minimieren. Für den Arzt ergibt sich eine geringere Belastung seines Budgets. Häufi g ist auch die bessere Schluckbarkeit des Medikaments ein Grund, warum die Patienten dieses teilen oder sogar mörsern. Oft erfolgt dies jedoch auf Anordnung des Arztes.

Laut Untersuchungen gibt es allerdings einige bedenkliche Probleme beim Teilen. So fehlen in vielen Beipackzetteln Hinweise auf die Teilbarkeit, rund neun Prozent der geteilten Tabletten enthalten keine Bruchkerbe und jede 25. Tablette, die geteilt wird, ist nicht dafür geeignet – das sind die Ergebnisse aus Untersuchungen. Für Verwirrung sorgen auch Schmuckkerben, die suggerieren, dass ein Medikament teilbar ist. Je nach Arzneiform und deren Galenik ist das Stückeln nicht möglich: Das gilt beispielsweise für Dragees, Weichgelatine-Kapseln oder in der Regel für alle Tabletten ohne Bruchkerbe. Werden sogenannte Retard-Tabletten geteilt, besteht die Gefahr, dass der Wirkstoff, der eigentlich über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden soll, auf einen Schlag in den Blutkreislauf gelangt. Hierbei können sich lebensgefährliche Situationen ergeben. Wenn die Ummantelung die Tabletten vor der aggressiven Magensäure schützen soll, werden sie unter Umständen unwirksam.

Ein großes Problem stellt auch der Teilungsvorgang selbst dar. Viele Patienten sind nicht in der Lage, die Tabletten so zu halbieren, dass zwei gleich große Stücke entstehen. Somit enthält eine Hälfte zu viel Wirkstoff, die andere zu wenig. Oft zerbröseln die Tabletten auch an der Bruchkante, was den Gehalt des Wirkstoffes ebenfalls verringert. Deshalb sollte Teilen mit dem Küchenmesser vermieden werden. Besser ist es, sich in der Apotheke einen Tablettenteiler zu kaufen. Dort kann man auch erfahren, ob das Medikament geteilt werden darf.
 
Starker Wochenlack gegen Nagelpilz
Jeder achte in Deutschland leidet unter Nagelpilz, nur jeder fünfte Betroffene behandelt die ansteckende Pilzinfektion. Nagelpilz heilt aber niemals von alleine und muss in jedem Fall behandelt werden.

Einmal in der Woche: Wirksam und garantiert anwenderfreundlich

Eine Nagelpilztherapie dauert zwischen 6 und 12 Monaten. Umso wichtiger ist daher eine effektive und vor allem einfache Therapie. Besonders eignet sich ein medizinischer Nagellack, der nur einmal wöchentlich aufgetragen werden muss. Mit dem starken Wochenlack gegen Nagelpilz sind über einen Behandlungszeitraum von durchschnittlich neun Monaten nur 36 Anwendungen nötig. Ein täglich anzuwendender Nagellack muss im gleichen Zeitraum 252 Mal aufgetragen werden.

Nach dem Auftragen bildet der Wochenlack eine klare, wasserfeste Lackschicht auf dem Nagel. Ein unbeabsichtigtes Abwaschen ist damit so gut wie ausgeschlossen. Der Nagel kann jetzt auch mit kosmetischem, farbigem Nagellack überlackiert werden.

Unbehandelt kann die Pilzinfektion zur Zerstörung und Ablösung des Nagels führen. Die Infektion kann sich auch auf gesunde Nägel und die Haut ausbreiten. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser. In den meisten Fällen, wenn die Nagelwurzel, von der aus der Nagel wächst, noch nicht in Mitleidenschaft gezogen ist, ist eine rein äußerliche Behandlung mit dem medizinischen Wochenlack ausreichend.

 
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